UKA: Mit Expertise zum erfolgreichen Windparkprojekt.

English: Model / Español: Modelo / Português: Modelo / Français: Modèle / Italiano: Modello

Ein Modell ist eine vereinfachte Darstellung der Realität, in der Regel unter Verwendung grundlegender physikalischer Gleichungen, zur Abbildung realer Prozesse insbesondere mit einem Computer.

Beschreibung

Ein Modell im Windkraftkontext bezieht sich auf eine vereinfachte Darstellung eines realen Windkraftsystems. Es wird verwendet, um das Verhalten und die Leistung von Windkraftanlagen vorherzusagen und zu analysieren. Typischerweise beinhaltet ein Modell Parameter wie Windgeschwindigkeit, Rotorgröße, Turbinenhöhe und Gelände. Durch die Verwendung von Modellen können Ingenieure und Wissenschaftler verschiedene Szenarien simulieren und optimale Lösungen für die Planung und den Betrieb von Windparks entwickeln. Modelle können sowohl mathematische Gleichungen als auch Computersimulationen umfassen.

Anwendungsbereiche

Risiken

  • Fehlerhafte Modellparameter
  • Ungenauigkeiten bei der Einbindung realer Umwelteinflüsse
  • Nichtberücksichtigung von Betriebsbedingungen
  • Mangelnde Validierung der Modelle

Beispiele

  • Computersimulation eines Windparks zur Optimierung der Anlagenplatzierung
  • Mathematische Modellierung des Windverhaltens, um den Energieertrag vorherzusagen
  • Entwicklung eines Regelungssystems basierend auf einem Modell der Windturbine

Beispielsätze

  • Das Modell zeigt, wie sich die Leistung der Windkraftanlage im Laufe der Zeit verändert.
  • Ingenieure nutzen das Modell, um den optimalen Standort für den Windpark zu bestimmen.
  • Das mathematische Modell hilft bei der Vorhersage der zukünftigen Energieerzeugung des Windparks.

Ähnliche Begriffe

Artikel mit 'Modell' im Titel

  • Einspeisevergütungsmodell: Das Einspeisevergütungsmodell (auch Festpreis- oder Mindestpreissystem genannt) verpflichtet den Energieversorger den regenerativ erzeugten Strom abzunehmen, ihn ins Netz einzuspeisen und ihn über einen längeren Zeitraum wie zB
  • Fördermodell: In einem Fördermodell soll regenerativ erzeugter Strom gefördert werden. Der Staat regelt dies mit dem Quotenmodell oder dem Einspeisevergütungsmodell
  • Geländemodell: Das Geländemodell, also die Modellierung der standortspezifischen Geländeeigenschaften, setzt sich aus dem Orografiemodell und dem Rauigkeitsmodell zusammen
  • Mesoskalenmodell: In einem Mesoskalenmodell werden von der Landschaft die Mesoskalen, also Berge, Täler und Hügel berücksichtigt.
  • Orografiemodell: Das Orografiemodell ist ein Modell, das die Höhenstrukturen auf der natürlichen Erdoberfläche wiedergibt. Für die Ertragsberechnung wird zusätzlich noch das Rauigkeitsmodell benötigt
  • Quotenmodell: Beim Quotenmodell schreibt der Staat eine Menge oder einen fixen Anteil erneuerbarer Energien am Strommarkt fest. Diese Menge muss in einem bestimmten Zeitraum eine Gruppe von Netzbetreibern, Produzenten, Zwischenhändlern oder . . .
  • Rauigkeitsmodell: Rauigkeitsmodell: Die Umgebungsrauigkeit also die Geländenutzung kann in Form einer Rauigkeitsrose oder einer Rauigkeitskarte, also dem digitalisieren von Topografischen Karten oder durch Auswerten von Satellitendaten modelliert werden
  • Statistisches Windfeldmodell: Ein Statistisches Windfeldmodell (SWM) ist das Verfahren des DWD zur Ermittlung der räumlichen Verteilung von Windparametern. Es basiert auf Regressionsrechnungen zwischen den Windparametern und geografischen Daten (zB
  • Strömungsmodell: Häufig wird ein Strömungsmodell wie zB. WAsP zur Übertragung der Windverhältnisse an einer Wetterstation auf einen weiter entfernten Standort in der Nabenhöhe einer Windkraftanlage verwendet

Weblinks

Zusammenfassung

Ein Modell im Windkraftkontext dient als vereinfachte Darstellung eines Windkraftsystems, um dessen Verhalten vorherzusagen und zu analysieren. Es wird in verschiedenen Anwendungsbereichen wie Windparkplanung, Leistungsanalyse und Optimierung eingesetzt. Allerdings gibt es auch Risiken wie ungenaue Modellparameter und mangelnde Validierung. Beispiele für Modelle sind Computersimulationen zur Platzierung von Anlagen und mathematische Modelle zur Energieertragvorhersage.

--


Ähnliche Artikel zum Begriff 'Modell'

'Näherungsfunktion' ■■■■■■■■■■
Die Näherungsfunktion im Kontext der Windkraft bezieht sich auf mathematische Modelle oder Funktionen, . . . Weiterlesen
'Wake Decay' ■■■■■■■■■■
Wake Decay im Windkraft-Kontext bezeichnet den Prozess, bei dem die Turbulenzen und der Geschwindigkeitsverlust . . . Weiterlesen
'Leistungskurve' ■■■■■■■■■■
Die Leistungskurve im Kontext der Windkraft bezieht sich auf eine grafische Darstellung, die die Beziehung . . . Weiterlesen
'Strömungsmodell' ■■■■■■■■■■
Häufig wird ein Strömungsmodell wie zB. WAsP zur Übertragung der Windverhältnisse an einer Wetterstation . . . Weiterlesen
'Momentenbeiwert' ■■■■■■■■■■
Momentenbeiwert im Kontext der Windkraft bezieht sich auf eine dimensionslose Kennzahl, die das Verhältnis . . . Weiterlesen
'Modellgenauigkeit' ■■■■■■■■■
Modellgenauigkeit bezieht sich auf die Genauigkeit und Zuverlässigkeit von mathematischen und computergestützten . . . Weiterlesen
'Windgesetz' ■■■■■■■■■
Im Kontext der Windkraft bezieht sich das Windgesetz typischerweise nicht auf eine spezifische rechtliche . . . Weiterlesen
'Rotorradius' ■■■■■■■■■
Der Rotorradius im Kontext der Windkraft beschreibt den Abstand vom Zentrum der Rotorachse einer Windkraftanlage . . . Weiterlesen
'Prognose' ■■■■■■■■■
Prognose im Windkraft-Kontext bezieht sich auf die Vorhersage der Energieproduktion und der Windbedingungen . . . Weiterlesen
'Höhenprofil' ■■■■■■■■■
Das Höhenprofil gibt Auskunft über den Verlauf der Windgeschwindigkeit mit der Höhe. . . . Weiterlesen



Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG
Großer Burstah 42, 20457 Hamburg
www.ee.thuega.de